Bosch GTS 10 XC – Genauerer Blick auf Anschläge und Einstellungen

Vor einiger Zeit habe ich von der Neuanschaffung meiner Tischkreissäge Bosch GTS 10 XC berichtet. Leider stellte sich nach einigen Tagen heraus, dass der Parallelanschlag sehr viel Spiel hatte und sich in der Regel nicht parallel zum Sägeblatt ausrichtete. Es folgte eine kleine Service-Odysee, in deren Verlauf ich die Säge mehrfach einschicken musste.

Inzwischen habe ich ein Neugerät als Ersatz erhalten, das einen sehr guten Eindruck macht. Die Probleme mit dem Bosch Service scheinen bei mir auch eher unglücklicher Zufall gewesen zu sein – von anderen höre ich, dass der Bosch-Service normalerweise zuverlässig und gut arbeitet. Vielleicht hatte in meinem Fall jemand bei Bosch einen schlechten Tag …

Im folgenden Video zeige ich, wie sich das Problem mit dem Parallelanschlag dargestellt hat und welche Einstellungen man nach der Anschaffung dieser Säge prüfen sollte.

6 Kommentare

  1. Schönes Video. Aber warum in Englisch?
    Alle diese Sägen – wie auch meine CS70 – sind halt doch Montagesägen mit begrenzter Präzision. Aber so übel wie Deine erste Maschine darf es dann auch nicht sein.

    1. Zur Säge: Ja, in dieser Preisklasse muss man wohl ein gewisse Maßtoleranzen akzeptieren, bei dem jetzigen Modell ist das im normalen Rahmen.

      Aber warum in Englisch?

      Verschiedene Gründe: Weil ich Englisch mag und gerne spreche. Ich bin u.a. Englisch-Lehrer, hatte aber schon länger keine E-Klasse mehr (meine anderen Fächer werden mehr gebraucht), daher fehlte mir das im Alltag. Und natürlich komme ich aus der Übung, wenn ich das länger nicht spreche (merkt man beim ersten Video auf Englisch auch). Kurz: Aus Spaß an dieser Sprache und um zumindest ein wenig Sprachpraxis zu haben.

  2. Hi Andreas,

    kam das Spiel in Deinem Parallelanschlag nachträglich? Du hattest die erste Maschine ja schon eine Weile.

    Gruselig, dass Du die Säge dreimal tauschen musstest. Auf der Habenseite muss man verbuchen, dass der Kundendienst dreimal mitgeholfen hat.

    Hast Du jedes Mal den gleichen Ansprechpartner beim Kundendienst gehabt? Das finde ich immer ein besonders Qualitätsmerkmal. Wer hat schon Lust, seine Geschichte jedes Mal von vorne aufzurollen…

    Schönen Gruß,
    Sebastian

    1. Hallo Sebastian,
      das Spiel war schon von Anfang an da. Ich hatte die Säge ca. drei Wochen, hatte aber zunächst nur kurz damit gearbeitet. Erst als ich mal eine Stück Multiplex schneiden wollte und das so schwer ging, merkte ich, dass der Anschlag hinten am Sägeblatt enger war als vorne. Da nahm das Spiel seinen Lauf.

      Ich hatte zunächst mehrfach verschiedene Ansprechpartner. Irgendwann hatte ich mal eine Frau, bei der man gleich gemerkt hat, dass sie gründlicher an die Sache ran geht als ihre Kollegen davor. Zum Glück hat sie mir dann wegen eines Versandscheins eine Mail geschickt, so dass ich ab da immer per Mail direkt sie kontaktieren konnte.

      Nun sieht es aber gut aus und ich hoffe, dass ich damit erstmal „versorgt“ bin. Immerhin hab ich eine Menge über die Feinheiten dieser Säge gelernt ;-)

      Grüße,
      Andreas

      1. Habe mal mit dem Festool-Kundendienst das (im Wortsinne) Vergnügen gehabt. Das war bisher mein bestes Service-Erlebnis. Persönlich zugeteilter Ansprechpartner, der sich um alles kümmert und super-kulant. Schätze mal, so was erlebe ich (zumindest in Deutschland) so schnell nicht mehr. Bei Bosch Professional hätte ich jetzt ein ähnliches Niveau vermutet.

        1. Vom Grundsatz her war der Service ja durchaus zuvorkommend. Was ich zum Beispiel toll fand: dass man einen Versandkarton für so ein Gerät zugeschickt bekommt, wenn man keinen mehr hat. Das wäre ein ziemlicher Aufwand gewesen, so einen großen Karton irgendwo aufzutreiben. Ich will jetzt mal nicht von diesem einen negativen Erlebnis verallgemeinern. Aber zu Festool besteht natürlich auch noch mal ein deutlicher Preisunterschied, dort ist zum Beispiel ja auch das Zubehör extrem teuer. Über sowas kann man natürlich dann auch Service finanzieren.

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