[Fundstück #18] Ein Leben für die Arbeit mit Holz: Edward Wohl

Ich schaue immer wieder gerne  Kurzfilme über Menschen, die ihr Handwerk schon seit Jahrzehnten mit Hingabe betreiben. Vielleicht ihr ja auch?

Playing by his own rules for over forty years, master woodworker Edward Wohl has created a world-renowned line of Birdseye maple cutting boards. Meet the designer and the unique, home-based workshop he has carved out for himself in the beautiful driftless region of Wisconsin.

Eine Sammlung alter Holzhobel – lohnt die Restaurierung?

Nr. 10: Profilhobel

Neulich hat Achim seine alten Holzhobel vorgestellt, die er (teilweise) restaurieren möchte. Bei einigen ist er sich nicht sicher, um welchen Hobeltyp es sich genau handelt und ob es sich lohnt, sie zu restaurieren. Mir geht es genauso: Vor einigen Monaten habe ich bei eBay eine Sammlung alter Hobel günstig gekauft, weil ich zum einen mal ein paar Handhobel haben wollte, ohne gleich hunderte Euro auszugeben und weil ich dachte, es sei vielleicht interessant, diese zu restaurieren. Aber: Ich kann schwer einschätzen, bei welchen es sich lohnt, Zeit und Mühe zu investieren und auch ich bin bei manchen nicht sicher, was sie genau sind. Die Hobelseite von Wolfgang Jordan habe ich schon konsultiert, bin aber nur teilweise weiter gekommen.

Durch Achims Beispiel bin ich nun also auf die Idee gekommen, hier einige Fotos zu posten und habe eine Bitte an Euch: Wenn Ihr Tipps zu Typ und Zustand geben könnt, würde ich mich freuen, sie in den Kommentaren zu lesen. Schon jetzt vielen Dank dafür!

Weiterlesen →

[Fundstück #17] Werkbank mit vielen einfachen Schubladen

Jeremy Schmidt zeigt in seinen Videos immer wieder sehr eigenständige Ansätze und Lösungen. In einem seiner letzten Videos stellt er seine neue Werkbank vor, für die er 45 einfache Schubladen gebaut hat. Nun kann man geteilter Meinung sein, ob man Werkzeuge gern in Schubladen unterbringt, aber dass man öfter mal einfach konstruierte Schubladen für die Werkstatt gebrauchen kann, steht außer Frage.

Ich bin durch sein Video jedenfalls auf die Idee gekommen, an manchen Stellen meiner Werkstatt dieses Konzept seiner Schubladen auszuprobieren: Der Boden der Schublade ist gleichzeitig die Schubladenführung, die Nuten sind so gestaltet, dass Schubladen variable Höhen haben können, eine doppelte Rückwand verringert die Gefahr, die Schublade versehentlich zu weit auszuziehen.

Außerdem hat dieser Werkbank eine Arbeitsfläche aus Beton, was sie wohl extrem resistent gegen Vibrationen macht.

Details erklärt er im Video:

In einem zweiten Video zeigt der den Bau der Werkbank.

[Fundstück #16] Tipps für das Spannen langer Teile

Lange Schraubzwingen sind meist teuer und da man sie in einer Hobby-Werkstatt in der Regel nur selten braucht, stellt sich die Frage, ob sich die Anschaffung wirklich lohnt.

Heiko Rech gibt auf seinem Blog bei Holzwerken einige Tipps, welche alternativen Möglichkeiten es gibt.

Das Verleimen langer Bauteile kommt seltener vor, als man denken mag. Schränke oder Rahmentüren werden meist quer gepresst, auch wenn sie hoch sind. Da reichen dann Schraub- oder Klemmzwingen mit einer Spannweite von unter einem Meter aus. Manchmal braucht man aber eben doch mehr Spannweite und dann sind entsprechende Spannmittel gefragt. Es müssen dann aber nicht unbedingt die langen Schraubzwingen sein.
(Heiko Rech, Wenn’s mal länger wird)

Wenn es doch lange zwingen sein sollen: Relativ günstige und dennoch stabile und gut verarbeitete Zwingen habe ich bei Maschinenhandel Meyer gefunden. Im Einsatz kann man sie in diesem Beitrag sehen.

[Fundstück #15] Japanische Holzverbindungen

Die technischen Anforderungen an Alltagsobjekte und die zu damit verbundenen Herausforderungen sind über die Kulturen hinweg meist ähnlich. Wie bearbeitet man ein rundes, grobes Stück Holz, so dass es rechteckig und glatt wird? Wie verbindet man zwei Hölzer, damit sie länger werden als ein Ast oder Baum ist? Ich finde es sehr interessant zu sehen, welche unterschiedlichen Lösungen  verschiedenen Kulturen für diese Probleme gefunden haben.

Im folgenden Video sieht man eine japanische Holzverbindung, die zwei Balken in Längsrichtung verbindet, um so einen längeren Balken zu erhalten. Die Verbindung kommt ohne Leim und ohne zusätzliche Metallteile aus und ist außerdem auch jederzeit lösbar.

The system of interlocking joints is engaged using a wedge which is hammered into open slots left in the wood by design. This method does require quite a bit of detailed woodworking, but when glues or screws are not an option, these joints are perfect. Not to mention, joining wood in this manner places congruent strain on the beam, and it does not create potential failure shear planes that can be present with other glue joining techniques.

In dem begleitenden Beitrag wird das noch etwas genauer erklärt und werden außerdem noch weitere Holzverbindungen gezeigt.

[Fundstück #14] Adrian McCurdy macht Möbel aus gespaltenem Holz

Adrian McCurdy macht sehr interessante Möbel, die teilweise eher Skulpturen ähneln und doch Gebrauchsgegenstände sind. In diesem Video von FineWoodworking sind einige seiner Stücke zu sehen, er erzählt dazu, wie er zu dieser Art von Arbeit kam (was in sich auch eine spannede „Lebensentwicklung“ ist).

Auch wenn die Videoqualität nicht besonders gut ist, finde ich doch die Möbel und seine Herangehensweise faszinierend.

Ein kleines Podest für die Terrasse bauen

Podest für die Terrasse

Auf unserer Terrasse gab es noch von den Vorbesitzern des Hauses eine gemauerte Pflanzeinfassung, die wir umnutzen wollten. Ich habe darauf ein kleines Podest aus Douglasie gebaut, so dass die Einfassung nun verkleidet ist und anderweitig genutzt werden kann. Dabei habe ich vor allem auf verschiedene Maßnahmen zum konstruktiven Holzschutz geachtet.

Podest für die Terrasse

Den Bau habe ich wieder in der Abteilung Anleitungen, Tipps & Tricks bei rubart.de dokumentiert: Bau eines einfachen Terrassenpodestes

Podest für die Terrasse