[Fundstück #3] Horizontalbohren mit dem Bohrständer

Ernst:

Für Pfosten oder Platten wäre es oft praktisch exakt horizontal bohren zu können. In diesem Beitrag geht es darum mit einem Bohrständer und einem selbsgebauten Bohrtisch exakt und wiederholgenau horizontal zu Bohren.

[Gefunden bei Ernst’s Heimwerker-Blog: Horizontalbohren mit dem Bohrständer]

Dieser Beitrag hat mir die Frage beantwortet, ob ich mir künftig eher eine Tischbohrmaschine oder eine gute Bohrmaschine im Bohrständer zulegen soll. An die Möglichkeit, horizontal zu bohren, hatte ich bis dahin gar nicht gedacht. In vielen Fällen ist das aber praktisch oder sogar nötig. So kann man z.B. lange Werkstücke in die Stirnseite bohren, was mit einer Tischbohrmaschine nicht ginge. Mit dem Wabeco-Borständer kann man auch im 45-Grad-Winkel bohren, was evtl. auch mal praktisch ist.

Insofern bin ich jetzt entschieden, dass eine gute Bohrmaschine mit Bohrständer auf den »Wunschzettel« kommt.

[Fundstück #1] Mobiler Maschinentisch

Phillipe Zehnder:

Meine ständige Herausforderung bei meinem Hobby sind die limitierten Platzverhältnisse in meiner Werkstatt und das Bedürfnis an einem umfangreichen Maschinenpark für die Holzverarbeitung. Bei diesem Dilemma habe ich mich nach dem Prinzip des Schweizer Sackmessers orientiert und all meine Stationärmaschinen auf einem fahrbaren Tisch montiert und elektrisch fix verkabelt.

In der HolzWerken Lesergalerie zeigt Philippe Zehnder seinen kompakten, sehr durchdachten und praktischen Maschinentisch auf Rollen. Habe ich mir als Ideenquelle hier notiert.

Zuschnittbrett mit Längenanschlag in die Werkbank integriert

wpid-saegeanschlag-005.jpg Da ich bisher keine Tischkreissäge habe, suchte ich nach einer Möglichkeit, zügig und wiederholgenau Platten und Leisten mit Tauchsäge und Führungsschiene rechtwinklig abzusägen. Dabei bin auf Guido Henns Zuschnittbrett gestoßen. Mit einigen Anpassungen habe ich mir basierend auf dieser Idee einen Sägeanschlag gebaut, der in die Werkbank integriert ist und mit wenigen Handgriffen auf- und abgebaut werden kann.

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Bau eines Moxon Vise (Aufsatzzange)

moxon-vise-022Meine Werkbank hat keine Spannzange, und habe ich schon länger überlegt, wie ich diesen Mangel beheben könnte. An verschiedenen Stellen im Netz bin ich auf eine mobile Aufsatzzange (engl. Moxon Vise) gestoßen, die ich sowohl funktionell als auch ästhetisch sehr ansprechend fand. Ich habe mir viele Videos dazu angeschaut und intensiv überlegt, wie ich mir so eine Spannzange bauen könnte.

Den entscheidenden Anstoß hat dann eine Anleitung in der Zeitschrift Holzwerken gegeben. Inzwischen habe ich den Moxon Vise gebaut und will hier davon berichten.

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Winkelleisten für die Werkstattwand

Wandleisten Die Wände meiner Werkstatt waren aus Sichtbeton. Das sah einerseits nicht sehr schön aus und war andererseits unpraktisch, weil alles, was ich an die Wand hängen wollte, immer gedübelt werden musste.

Ich habe daher zunächst die Wände im unmittelbaren Arbeitsbereich mit 22 mm OSB-Verlegeplatten verkleidet. Die Dicke sowie die Nut-und-Feder-Konstruktion der Verlegeplatten machen die Wandverkleidung stabil und sorgen dafür, dass leichte Unebenheiten der Betonwand ausgeglichen werden (den Aufwand, die Unterkonstruktion auszutarieren, wollte ich mir sparen). Auf diesen Platten kann ich nun Dinge einfach mit Holzschrauben befestigen.

Allerdings kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, was ich alles an diesen Wänden aufhängen möchte. Momentan ist mein Werkzeug zum Beispiel noch in einer Box untergebracht, auf lange Sicht will ich mal einen Werkzeugschrank bauen. Kleinere Kästen mit Spannelementen für die Werkbank und Ähnlichem sind jetzt schon in Gebrauch, eine Ablage für das gerade benutzte Werkzeug wäre auch praktisch. All diese Dinge sollten aber möglichst nicht an einer bestimmten Stelle hängen, sondern da, wo man sie gerade braucht.

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