Bau eines Wandregals für schwere Eichenbalken

Ich habe ein Schwerlastregal gebaut, um einige alte Balken lagern zu können, die ich aus dem Haus meiner Großeltern gerettet hatte. Das Haus wurde abgerissen und ich möchte mit den Balken irgendwann mal etwas bauen. Da ich noch nicht weiß, wann und was, brauchte ich also eine langfristige Lagerlösung.

Schon länger wollte ich mich mal an einem Holzwerken-Video versuchen. Da ich aber für dieses Projekt nur Fotos als Dokumentation hatte, habe ich das Video dieses Mal mit der App ExplainEverything auf dem iPad gemacht. Diese App wollte ich schon länger mal ausprobieren, weil ich sie evtl. auch für meine schulischen Erklärvideos benutzen möchte.

Hier ist nun also der Baubericht. Viel Spaß damit

11 Kommentare

  1. Hallo Andreas,

    eine Sonderausgabe der Popular Woodworking ist vor einigen Jahren mal unter dem Titel „Workshop Straße Solutions“ erschienen.
    Da ist mir eine Lösung in Erinnerung, an die hab ich sofort denken müssen, als ich dein Regal gesehen habe. Das war so simpel – hier wurden lediglich in die Trägerbalken im gleichen Abstand mit dem Forstner-Bohrer (ich denke 3/4″) Löcher gebohrt. In diese Löcher werden Rohrstücke geschoben auf die man dann das zu lagernden Holz stapeln kann. Vorteil dabei: Man kann beinahe beliebig die Lagerhöhe verändern und das Material kostet so gut wie nichts. Ich schick dir mal ein en Scan von der Seite per Mail.

    Ich will aber in keiner Weise deine Lösung damit kritisieren! Ich fand die Idee mit den Rohren nur sehr pfiffig.

    Übrigens: Toll dokumentiert mit dem Video.

    Herzliche Grüße
    Volker

    1. Hallo Volker,
      danke für den Hinweis. Ich hab das nicht als Kritik verstanden – es geht ja immer darum, mit möglichst geringen Mitteln eine sinnvolle und ggf. schöne Lösung zu finden. Ich musste gerade an ein Zitat von Saint-Exupery denken:

      „Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.“

      Nun strebe ich bei einem solchen Regal nicht nach Vollkommenheit (und auch sonst selten ;-), aber das Grundprinzip dieser Aussage finde ich sehr ansprechend.

      Danke für das Lob des Videos. Ich experimentiere noch mit dem Medium und diese Art von Erklärvideo mit Fotos ist einerseits zeitsparend und andererseits doch ganz anschaulich, wie ich finde.

      Freue mich auf den Artikel, hat aber keine Eile!
      Herzliche Grüße,
      Andreas

        1. Ist angekommen. Vielen Dank für die Mühe. Titel der Zeitschrift habe ich im vorigen Kommentar korrigiert.
          Herzliche Grüße,
          Andreas

  2. Hallo Andreas,

    sehr gelungenes Video! Deine Erklärungen und Hinweise wie du vorgegangen bist finde ich gut erklärt. Im Vergleich zu manch anderen Video, die es im WWW gibt, sprichst du sehr flüssig und ruhig. Das war sehr angenehm zu hören und zu sehen. Da merkt man dass du täglich vor Klassen stehst und deinen Unterricht abhalten musst.
    Machst du öfter Videos in der Schule?

    Schöne Grüße,
    Dominik

    1. Hallo Dominik,
      danke für das Lob. Freut mich. Ich selbst war mit der Stimme noch nicht so zufrieden – ich fand es etwas monoton und hätte gern noch etwa mehr „Lebendigkeit“ drin. Wir arbeiten dran ;-)

      Ich habe vor einigen Monaten Erklärvideos entdeckt und bald darauf auch für mich als Lehrer dieses Medium ausprobiert. In vielen Situationen lösen Videos für mich Probleme, die ich schon lange hatte. Oft ist es z.B. schwierig, einen Sachverhalt schriftlich so darzustellen, dass man als Schüler/in gut folgen kann. Wer schon gut im Umgang mit Texten ist, kommt klar, wem das schwer fällt, der fällt noch weiter zurück. Bei Arbeitsmethoden etc. muss man außerdem die selben Erklärungen immer und immer wieder geben – da ist es schon praktisch, wenn man sie einmal gut erklärt und auf Video fixiert. Das habe ich z.B. mit der Einweisung in die Benutzung von Maschinen im technischen Unterricht (Naturwissenschaft und Technik) so gemacht, siehe diese Playlist.

      Ich habe irgendwann mitbekommen, wie viele Erklärvideos es im Netz gibt und dass meine Schüler/innen diese regelmäßig nutzen, wenn sie etwas nicht verstanden haben. Im Sinne einer aktiven und reflektierten Mediennutzung lasse ich daher auch die Schüler/innen manchmal Videos erstellen, hier z.B. Erklärvideos zur Atmosphäre oder Buchbesprechungen.

      Danke für Dein Interesse und herzliche Grüße,
      Andreas

  3. Hallo Andreas, auch wenn ich nicht so viel mit Holz mache, so fand ich die Nutzung von Explain Everything hier ganz gut. Das Reinziehen der Bilder und anschließendes Skalieren sah ganz gut aus … und vor allem ist der Aufwand für diese „Animation“ recht gering.
    Gerade wenn man vorhandene Bilder hat, die man „nur“ etwas rumschieben muss, dann ist Explain Everything sicher optimal.
    Nur den Upload muss ich noch optimieren … ich glaube ein ~ 15 Minuten Video sollte etwas 2 h im Upload per WLAN dauern.

    1. Hallo Birgit,
      danke für die Rückmeldung. Dass ich Explain Everything benutzt habe, war zunächst aus der Not geboren, weil ich ein Video machen wollte, aber nur Fotos hatte. Es gefällt mir aber auch ganz gut, wie es geworden ist. Dieses Reinziehen und Skalieren war möglich, weil das Seitenverhältnis des iPad-Displays 4:3 ist, das Video für YouTube aber 16:9 haben sollte. Man kann in Explain Everything einstellen, dass 16:9 (1920 x 1080 Pixel) exportiert werden soll, dann hat man zwei Linien auf dem Display, die anzeigen, welche Bereiche außerhalb des Bildes liegen. Da hatte ich die Fotos geparkt bis ich sie brauchte (siehe den roten Rahmen rechts oben):

      Screenshot ipad: Explain Everything

      Ich experimentiere noch mit dem Video-Format. Das neueste Video besteht ganz aus Bewegtbildern, der Aufwand dafür ist höher, aber auch noch in Ordnung aus meiner Sicht. Mal sehen, wie sich das entwickelt.
      Beste Grüße,
      Andreas

      1. Ah stimmt … also das mit dem Format … daran habe ich gar nicht gedacht.
        Da beim letzten Mal die Übertragung per WLAN gedauert hat ziehe ich noch in Betracht, den Tablet-Bildschirm per TeamView auf dem PC anzeigen zu lassen und dort ein normales Screencast-Programm zu verwenden. Dann kann ich den aufgenommenen Bereich beliebig festlegen.

        Grüße, Birgit

  4. Hallo Andreas, die Idee mit dem „Balkenregal“ finden wir super, auch wenn wir noch keine Idee haben wo wir diese befestigen können…zu dem ist es uns wegen dem schweren Gewicht der Balken kaum möglich diese hoch zu wuchten, hast du hierfür eine Lösung? LG

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